Diskussion: Wie kann man die Demokratie und friedliches Zusammenleben in Deutschland stärken? Zielgruppen und Herausforderungen

Bundespresseamt (Dorotheenstraße 84, 10117 Berlin)

Die deutsche Demokratie erlebt seit Jahren mehrere Herausforderungen. Risiken der politischen Radikalisierung, zunehmender Populismus, wirtschaftliche Turbulenzen machen den sozialen Konsens und Stabilität fragiler und die politische Kultur zerbrechlicher.

Alle zusammen sind wir, UkrainerInnen und Russischsprachige, das Deutschland der Zukunft, in der Vielfalt und demokratische Kultur stärker und Inklusion effizienter werden sollen. Wie man diese anspruchsvollen Ziele in der nahen Zukunft erreichen kann und wie die Mitwirkung von Russischsprachigen in der deutschen Demokratie neu zu definieren ist - das sind die wichtigsten Themen der Diskussion. Wir analysieren konkrete zivilgesellschaftliche Herausforderungen und erfolgreiche Beispiele und hoffen zusammen neue Lösungen für die Stabilität der Demokratie zu definieren.

Wir versuchen während der Diskussion Gründe, Quellen, Vorstellungen und Bedeutungen der Teilnahme von Russischsprachigen und neuen MitbürgerInnen aus der Ukraine in der deutschen Demokratie kritisch, offen und konstruktiv zu betrachten und zu verstehen, wie der Verband russischsprachiger Eltern seine Erfahrung, Expertise und mehrere innovative Tools für die Stärkung der Demokratie effektiver umsetzen kann.

Die Gesprächsrunde besteht aus zwei Teilen und drei persönlichen Geschichten der Zugehörigkeit zu der Demokratie in Deutschland.

Teil 1: Friedliches Zusammenleben und Demokratie in der deutschen Gesellschaft stärken. Wie können Russischsprachige mitwirken? Formen, Inhalte und Erfahrungen des zivilgesellschaftlichen Engagements.

Teil 2: Die Erfahrung und Tools des Verbandes Russischsprachiger Eltern im Bereich friedliches Zusammenleben in der deutschen Gesellschaft.

Teilnehmende an der Gesprächsrunde auf dem Podium:

Yana Leonenko, Vorstandsmitglied des LaruHelps e.V.

Jeanna Krömer, belarussische Aktivistin

Nikolai Aleksandrov, Journalist

Moderiert von Herrn Victor Ostrovsky, Vorstand des BVRE

Nach der Diskussionsrunde auf dem Podium wird diese mit den Teilnehmenden im Saal, u.a. Frau Christiane Hoffmann, erster stellvertretenden Sprecherin der Bundesregierung, fortgesetzt.

Nach dem Abschluss der Diskussion werden im inoffiziellen Teil drei persönliche Erfahrungsgeschichten von Russischsprachigen erzählt. Lebendige Geschichten von drei zivilgesellschaftlich aktiven Russischsprachigen.

Die Veranstaltung wurde vom BVRE e.V. und Club Dialog e.V. im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Beauftragten für Antirassismus geförderten Projekts „Dialoge gegen Rassismus für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts (Im Plural)” durchgeführt.

Bitte registrieren Sie sich für die Teilnahme mit einer kurzen Nachricht bei Boris Shavlov per Mail: shavlov@club-dialog.de

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